Trainieren wir einmal für die Apokalypse.

Für einige Menschen steht quasi das Ende der Welt bald an.

Die Impfung gegen Covid bzw. allein das Covid-19 existieren soll, ist für manchen unbegreiflich, so daß sie munkeln, es muß damit zu tun haben, daß Bill Gates einen teuflischen Plan ausgeheckt hat, um die Menschheit a) zu dezimieren und b) zu unterjochen.

Die Unterdrückung soll natürlich auch der kompletten Kontrolle folgen, so daß Gates uns einen Impfstoff injizieren lassen will, der gar kein Impfstoff ist, sondern ihm halt die Kontrolle über uns (wie auch immer) gibt.

Wer also jetzt überlebt und sich nicht impfen läßt ist ja quasi ein Überlebender in der Apokalypse. Das würde aber auch bedeuteten, er müsse überleben in einer sich jetzt radikal veränderten Welt.

Und dafür sollte man trainieren.

Ich möchte in diesem Artikel gerne ein paar Anhaltspunkte liefern, die ich dem modernen Verschwörungstheoretiker mitgeben werde, da ich dann wahrscheinlich tot oder unterjocht als Android sein werde. Und tatsächlich bin ich darüber dann auch froh, weil ich ungerne als Alexa-Bitch von Jeff Bezos weiter existieren möchte. Auch möchte ich ungerne als Bausteil der Big Dick Falcon von Elon Musk verbaut werden, um ihn irgendwann zum Mars zu transportieren.

Big Falcon

Dann doch lieber als Android oder halt tot.

Was für Eigenschaften braucht der Überlebende?

Wie dem auch sei…

Die nachfolgenden Zeilen sind durchaus ernst gemeint. Ich bin sogar der Meinung, dass jeder, egal Verschwörungstheoretiker oder nicht, das nachfolgende beherzigen sollte. Und ACHTUNG! Es kann extrem die Gesundheit verbessern und Dich mehr menschlich (Gott Bewahre!) machen.

Ich plädieren schon seit langem dafür, daß wir von einer Fitness, die primär auf das Aussehen aus ist (“Nackt gut aussehen”) weggehen und hin zu mehr Funktionalität kommen.

Crossfit hat da eine richtige Richtung eingeschlagen, dennoch ist der extreme Wettkampfgedanke für viele eher abschreckend und auch nicht in den Alltag integrierbar. Crossfit hat auch seine Einschränkungen, auch wenn ich es wirklich gut finde.

Was braucht also, und bleiben wir beim Bild des Überlebenden der Apokalypse, der Mensch an Skills, um überleben zu können?

Menschliche Skills

Prinzipiell muß er gehen, laufen, springen, klettern, balancieren, auf allen Vieren kriechend, werfen, schwimmen, heben und kämpfen können.

Vollkommen unabhängig, ob Apokalypse oder nicht.

Das sind unsere 10 Skills, die wir als Mensch haben und die uns evolutionär von allen anderen Lebewesen unterscheiden. Ich hatte darüber schon einmal in diesem Blog geschrieben (Link).

DAFÜR ist unser Körper ausgelegt. Es werden aber die wenigsten alles KÖNNEN.

Allein die körperlichen Vorraussetzungen haben viele Menschen durch Übergewicht, Unbeweglichkeit, mentaler Einstellung und Lebensstil gar nicht mehr.

Daher müssen wir was tun. Bewegung und Anstrengung ist halt Teil des Leben.

Mit Brust und Keule in die Apokalypse

Bequemlichkeit der Tod.

Dein Trainingsplan muß also sämtliche Faktoren beinhalten, um Dir Deine mit der Geburt mitgegebenen Skills zurück zu erobern.

Und ja, ich meine zurück erobern. Es wird anstrengend und deshalb bringt es auch so viel Spaß.

Du siehst also, bevor wir überhaupt anfangen, muß der Überlebende seine mentale Einstellung überhaupt ändern. Sein Mind-Set muß sich von einem unverschämten “Haben-Wollen” zu einem demütigeren “Haben-Werden” wandeln.

Er muß bereit sein für sein Ziel zu arbeiten. Etwas verlangen oder nur wünschen ist hier nicht zielführend. Er muß es wollen und bereit sein dafür etwas zu tun.

Das Leben ist kein Zuckerschlecken

Das Gute ist, dass sich diese anfängliche Anstrengung nachher nicht verbessert. Es beleibt immer eine Anstrengung. Nur anders.

Dafür sind unsere heutigen Bequemlichkeiten einfach zu präsent.

Leben ist halt anstrengend. Hör auf zu heulen.

Gut, wir haben unser Mind-Set auf Go gesetzt und wollen jetzt wirklich loslegen.

Der Plan

Wir brauchen jetzt am Anfang Übungen, die unseren aktiven und passiven Bewegungsapparat verbessern. Wir kommen ja aus einer bequemen Haltung. Wir sitzen und liegen 16 Stunden von 24. Und das ist nett geschätzt.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß unser zukünftiger Überlebender ein Durchschnittsmensch ist, 8 Stunden sitzend arbeitet, danach Abends müde 3 Stunden Netflix guckt und ca. 5 Stunden Schlaf bekommt. Den Rest der Zeit bewegt er sich recht wenig. Meist in der Wohnung. Ab und zu mal draussen, wenn eingekauft werden muß, auf dem Parkplatz des Supermarktes.

Netflix Pause

Wir brauchen anfangs also erst einmal mehr Bewegung und Schlaf.
Die Zeit vor dem TV wird also verkürzt zugunsten von Bewegung und Schlaf.

10000 Schritte pro Tag!

Die Schrittanzahl wird jeden Tag erhöht.

Geraten werden zu 10000 Schritten pro Tag. Das ist auch eine griffige Zahl, wobei 15000 Schritte nicht schlechter sind.
Ich kenne Menschen, die machen 700 und sind darauf stolz.

Und das können sie auch. Ernsthaft.

Aber morgen machst Du dann 1000 und den Tag darauf 1500 etc. So steigert man sich auf die 10000 Schritte.

Schlafzeit sollte zwischen 7-8 Stunden liegen.

Wenn der zukünftige Überlebende dann täglich 10000 Schritte voll macht und genügend schläft, kann er anfangen Gewicht mitnehmen. Einfach Gewichte in den Rucksack (Wasserflaschen etc) und weitergehen. Dadurch baut man mehr Muskeln auf, Muskelausdauer verbessert sich und die Stabilisatoren werden auch trainiert.

Nach anfänglicher Gewichtsreduktion bzw. Muskelaufbau und Fettabbau kommen Laufeinheiten hinzu (Intervalle), ca. nach 3 Monaten (individuell zu bestimmen).

Parallel beginnt der Überlebende von Anfang an mit Kraft- und Kraftausdauertraininig plus Mobilitätstraining. Dabei sollte v.a. auf die Rotationsfähigkeit und die funktionale Stärkung des Cores fokussiert werden. Alles kommt aus der Hüfte.

Wie trainieren? Gewichts vs Körpergewicht

Ich bin kein Freund von eigenen Körpergewichtsübungen.

Ich plädiere für Kettlebells. Sie produzieren anderen Stress auf die Gelenke, Sehnen und Bänder in der Zeit der Anpassung als das eigene Körpergewicht.

Kettlebelltraining für ein besseres Körpergefühl und mehr Kraft

Zudem kann man durch die ballistisch-dynamischen Bewegungen die Mobilität erhöhen und mehr Muskeln rekrutieren als mit Körpergewicht.

Wenn wir für die Apokalypse trainieren, kann es auch deine Durchschlagskraft im Kampf erhöhen.

Langhanteln und Kurzhanteln sind gut, um Kraft aufzubauen, aber limitiert.

Du kannst nur 2-dimensionale Bewegungen ausführen (hoch/runter, vor/zurück).

Kettlebells sind ideal, weil hier der Rotationsfaktor hinzukommt.

Und bei nur einer Kettlebell muß der Körper auch ständig die Gegenseite ausbalancieren, was zu mehr Kraft und einem verbesserten Körpergefühl führt.

Von der Verbesserung neuronaler Reaktionsfähigkeit der Muskeln will ich gar nicht sprechen. Dein Gehirn und Dein Körper lernen nämlich auch, Muskeln in unzähligen Kontraktionen und Kombinationen anzusteuern, was Deine Reaktionsfähigkeit steigert.

Kettlebells und auch Clubbells haben hier einen klaren Vorteil gegenüber traditionellen Langhanteln etc.

Um bis hier hin zu kommen, um aktiven und passiven Bewegungsapparat an die neue Anforderung anzupassen, brauchen wir ca. 6-9 Monate bei 3-4 Einheiten pro Woche.

Ab hier ist ist der zukünftige Überlebende oder auch der oder die, der/die (wir bleiben im Bild) einfach zurück möchte zu einem gesünderen Leben, frei sich ein Trainingsprogramm, daß Kraftentwicklung, Kraftausdauer, Reaktionsfähigkeit, Beweglichkeit, Griffkraft, Fokussierung und mentale Stärke beinhaltet.

Ergänze dein Kettlebelltraining mit Langhanteln, Battleropes, Running, Balancieren, schwimmen etc, aber auch mit mentalen Übungen, dich dich fokussierter werden lassen.

Nutze, was da ist und werde kreativ. Mache aber Kettlebelltraining zu deiner Basis.

Und kämpfen bzw. sich selbst verteidigen lernen muß man auch noch. Das ist neben dem Kettlebelltraining dein zweites Standbein.
Die beiden bilden wiederum das Fundament aller anderen Skills.

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Lernt neue Skills, auch ohne Apokalypse

All diejenigen, die neue Skills lernen möchten, die sie tatsächlich voranbringen, die suchen sich einen geeigneten Personal Trainer, der einem helfen kann, den Körper wieder so zu benutzen, wie es vorgesehen ist. Schmerzen können beseitigt werden bzw. gelindert. Das Körpergefühl verbessert sich und damit auch die innere Haltung und Ausstrahlung nach aussen.

Und nebenbei sieht man dann auch noch nackt gut aus. Aber das ist nur eine Nebenwirkung.

Und wer jetzt frohlockt: es geht nicht umgekehrt. Also, trainieren um gut auszusehen und dadurch einen funktionalen Körper zu bekommen. Deine Körperkomposition sieht dann nämlich anders aus.

Bleibt gesund, bewegt euch und fordert euch heraus. Lernt neue Skills und erobert euch eure alten Skills zurück.

Funktionales Training mit Kettlebells

Ob wir für die Apokalypse trainieren oder nicht. Das ist nur ein hypothetisches Konstrukt.

Aber heißt Leben nicht auch überleben?

Funktionalität ist immer höher zu sehen als das Aussehen. Beides zusammen schließt sich aber nicht aus.

Geh und nutze Deinen Körper wofür er gemacht ist. Erobere Dir Dein Leben zurück.

Dein Leben wird anders werden. Versprochen.

Wenn Du mir auch auf den sozialen Medien folgen möchtest, rate ich Dir meinen Instagram Account näher anzusehen. Hier passiert in der Tat am Meisten.

Autorenprofil

Ich bin zertifizierter Personal Trainer, Athletiktrainer und Krav Maga Instructor. Ich arbeite mit und schreibe über Kettlebells und deren Nutzen und Training. Ich bin ein eingefleischter Verfechter von Training mit einem Ziel. Ich kann Ihnen helfen mit Hilfe von Kettlebelltraining stärker, fitter und schlanker zu werden. Ihre Kondition wird sich verbessern und die Zivilisationskrankheiten können effektiv angegangen werden. Hier schreibe ich über mein Training, meine Erfahrungen und meine Meinung zum Thema Kettlebells.

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