Selbstverteidigung

Deeskalation beginnt im Nervensystem
Selbstverteidigung

Deeskalation beginnt im Nervensystem – wie wir Spannung im Gegenüber lesen

„Bevor ein Konflikt entsteht, spricht der Körper – nicht der Mund.“ Ein Großteil sozialer Konflikte eskaliert nicht wegen Worten, sondern wegen Nervensystemen, die sich gegenseitig aktivieren. Menschen reagieren auf Spannung im Gegenüber oft automatisch: eine gehobene Stimme, ein fester Blick, ein Schritt nach vorn – und schon schaltet das eigene System um. Diese Resonanz ist […]

Soziale Spannung aktiviert Stressmechanismen. Erfahre, wie Blicke und Nähe unsere Wahrnehmung formen – und was das über uns verrät.
Selbstverteidigung

Wahrnehmung unter sozialem Stress

„Nicht jede Bedrohung kommt mit erhobener Faust. Manche äußert sich in einem Blick.“ Bedrohung ist nicht immer körperlich. Oft entsteht sie im Zwischenmenschlichen – in Worten, Gesten, Blicken, Tonlagen. Unser Gehirn reagiert auf soziale Spannungen mit denselben Mechanismen, die bei physischer Gefahr aktiv werden. Es schaltet um auf Alarm, selbst wenn kein Angriff erfolgt. Dieses

Interozeption
Selbstverteidigung

Interozeption – Wenn der Körper zuerst reagiert

„Der Körper weiß es, bevor wir es wissen.“ Manchmal spüren wir, dass etwas nicht stimmt – noch bevor wir es begreifen. Ein Ziehen im Magen, ein flacher Atem, ein unerklärliches Unbehagen. Es ist, als würde der Körper eine Entscheidung treffen, bevor der Verstand sie versteht. Dieses Phänomen heißt Interozeption – die Wahrnehmung innerer Körperzustände. In

tunnelblick in der wahrnehmung
Selbstverteidigung

Der Tunnelblick – wie Stress unsere Wahrnehmung verengt

„Je höher der Druck, desto enger wird die Welt.“ Tunnelblick ist kein Sinnbild, sondern ein messbares Phänomen. Wenn der Körper in Stress gerät, verändert sich nicht nur das Denken, sondern auch das Sehen. Der Blick verengt sich, das Umfeld verliert an Bedeutung, Details verschwinden. Was bleibt, ist ein schmaler visueller Korridor – fokussiert, aber blind

Die Rolle der selektiven Aufmerksamkeit
Selbstverteidigung

Die Rolle der selektiven Aufmerksamkeit und situativen Wahrnehmung

„Was wir bemerken, entscheidet, was wir für wirklich halten.“ Selbstschutz beginnt nicht mit Technik, sondern mit Wahrnehmung. Doch Wahrnehmung ist kein objektiver Spiegel der Realität. Sie ist ein aktiver Prozess, geprägt von Auswahl, Interpretation und Kontext. Unser Gehirn entscheidet in jedem Moment, worauf es seine Aufmerksamkeit richtet – und was es ausblendet. Dieses Phänomen nennen

Wie unser Gehirn Signale wahrnimmt aber auch übersieht.
Selbstverteidigung

Wie unser Gehirn Bedrohungen filtert – und warum wir viele Signale übersehen

„Nicht das, was wir sehen, bestimmt, wie wir handeln – sondern das, was wir nicht sehen.“ Wir bewegen uns täglich durch eine Welt voller Reize. Geräusche, Bewegungen, Gerüche, Stimmen, Lichtveränderungen – unaufhörlich strömen Eindrücke auf uns ein. Doch das Gehirn ist kein neutraler Beobachter, der alles gleichberechtigt registriert. Es arbeitet mit Prioritäten. Es sortiert, blendet

Nach oben scrollen

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner