Willkommen.
Auf dieser Seite geht es um Selbstverteidigung und Training – nicht als Ideale, sondern so, wie sie im Alltag tatsächlich stattfinden: unter Unsicherheit, Stress und begrenzten Voraussetzungen.
Mich interessiert weniger, was theoretisch möglich wäre, sondern was Menschen realistisch wahrnehmen, entscheiden und tun, wenn es ernst wird. Diese Perspektive prägt sowohl meine Arbeit im Bereich Selbstverteidigung als auch mein Verständnis von Training.

Mein Ansatz verbindet Forschung, Erfahrung und die Praxis des Alltags.
Selbstschutz beginnt im Kopf – lange bevor eine Situation entsteht.
Über mich
Ich bin Trainer und Autor.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit menschlichem Verhalten unter Belastung – mental wie körperlich. Dabei geht es mir nicht um Techniken, Systeme oder schnelle Lösungen, sondern um Verstehen, Einordnen und realistisches Vorbereiten.
Gewalt, Stress und körperliche Belastung folgen keinen klaren Drehbüchern. Sie sind widersprüchlich, dynamisch und selten kontrollierbar. Genau deshalb halte ich es für wichtig, Mythen zu hinterfragen und vereinfachte Erzählungen hinter mir zu lassen.
Diese Website ist ein Ort, an dem ich Gedanken, Analysen und Erfahrungen strukturiert zusammenführe.
Zwei Themen, ein Ansatz: Realität statt Wunschdenken
1. Selbstverteidigung
Selbstverteidigung beginnt nicht mit Technik, sondern mit Wahrnehmung.
Hier geht es um Gewaltrealität im Alltag, um Stressreaktionen, um Prävention, Vermeidung und Deeskalation – und um das, was Menschen unter Druck tatsächlich leisten können.
Der Fokus liegt auf Verhalten, Entscheidungsfähigkeit und der Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen. Nicht auf Kontrolle, sondern auf Handlungsfähigkeit.
Schwerpunkt:
- Gewaltrealität
- Wahrnehmung
- Stress
- Verhalten
- Prävention & Deeskalation
2. Hybrid Training
Training verstehe ich als Vorbereitung auf reale Belastung, nicht auf Idealbedingungen.
Hybrid Training verbindet Kraft, Ausdauer und Robustheit zu einem funktionalen Ganzen. Es geht darum, den Körper belastbar zu machen – für Alltag, Sport und unerwartete Situationen.
Training soll unterstützen, nicht versprechen.
Schwerpunkt:
- körperliche Belastbarkeit
- Kraft + Ausdauer
- Robustheit
- Training unter realen Bedingungen
- Übertrag in Alltag & Leistung
Selbstverteidigung und Hybrid Training lassen sich nicht sauber trennen.
Wahrnehmung beeinflusst Verhalten.
Verhalten entscheidet unter Stress.
Körperliche Belastbarkeit schafft Handlungsspielräume.
Der Ansatz bleibt derselbe: realistisch, reduziert und ohne Illusionen.
Nur der Kontext verändert sich.
Für wen diese Seite gedacht ist
Diese Seite richtet sich an Menschen, die sich ernsthaft mit Selbstschutz und körperlicher Belastbarkeit beschäftigen wollen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder sportlicher Leistungsfähigkeit.
Wenn du einfache Antworten suchst, wirst du sie hier vermutlich nicht finden.
Wenn du bereit bist, genauer hinzusehen, bist du willkommen.
Blog – Wissen, das schützt
Im Blog schreibe ich über Wahrnehmung, Verhalten und die Psychologie des Selbstschutzes sowie über Trainingswissenschaften.
Jeder Artikel soll ein Stück Verständnis schaffen – für das, was oft unbewusst in uns abläuft, wenn Situationen ernst werden.
Die Texte verbinden Forschung mit Praxis und richten sich an alle, die sich mit Sicherheit und Verhalten im Alltag beschäftigen.
Aktuelle Themen:
- Sei stark, um nützlich zu sein – George Hébert und eine vergessene Idee von GesundheitEine ruhige Einordnung über Gesundheit, Haltung und Handlungsfähigkeit im Alltag – inspiriert von George Héberts Leitsatz: Sei stark, um nützlich zu sein. Wir leben in einer Zeit der Optimierung. Fitness, Tracking, Selbstverbesserung. Und trotzdem fehlt vielen Menschen etwas Entscheidendes: Handlungsfähigkeit im Alltag. In diesem Video geht es um eine fast vergessene Idee von Gesundheit –… Sei stark, um nützlich zu sein – George Hébert und eine vergessene Idee von Gesundheit weiterlesen
- Leistungsfähigkeit erhalten – Gesund und Robust ab 40
Warum Training ab 40 und 50 nicht weniger, sondern klüger werden muss Viele Menschen erleben ab dem 40. oder 50. Lebensjahr einen schleichenden Wandel: Die Leistungsfähigkeit scheint langsamer zurückzugehen, Regeneration dauert länger, kleine Beschwerden treten häufiger auf. Nicht selten entsteht daraus der Eindruck, man müsse Training grundsätzlich reduzieren oder sich mit einem stetigen Abbau abfinden.… Leistungsfähigkeit erhalten – Gesund und Robust ab 40 weiterlesen - Grundlagen „funktionelle Kraftentwicklung“
Was funktionelle Kraft wirklich bedeutet – und warum sie für Alltag und Gesundheit entscheidend ist Viele Menschen trainieren Kraft, ohne dass sie im Alltag spürbar davon profitieren. Sie werden stärker an Geräten oder mit Gewichten, fühlen sich aber im täglichen Leben nicht unbedingt belastbarer, stabiler oder sicherer in ihren Bewegungen. Genau hier setzt funktionelle Kraftentwicklung… Grundlagen „funktionelle Kraftentwicklung“ weiterlesen
Zum Abschluss
Die Inhalte auf dieser Website entstehen fortlaufend.
Sie sind als Orientierung gedacht – nicht als Anleitung im engeren Sinne.
Nimm dir Zeit. Lies quer. Steig dort ein, wo es für dich gerade passt.