Selbstverteidigung

Vom „Radar“ verschwinden: Warum wir eine wehrhafte Solidarität brauchen
Belastbarkeit, Selbstschutz

Vom „Radar“ verschwinden: Warum wir eine wehrhafte Solidarität brauchen

Wir leben in einer seltsamen Zeit. Wenn wir über Kriminalität sprechen, konzentrieren wir uns fast immer auf den Täter: Was war seine Motivation? Wie können wir ihn therapieren? Hatte er eine schwere Kindheit?Das ist zwar psychologisch interessant, lässt aber das Wichtigste außer Acht: Das potenzielle Opfer. Wir gehen oft davon aus, dass wir Gewalt nur […]

Deeskalation beginnt im Nervensystem
Selbstschutz, Belastbarkeit

Deeskalation beginnt im Nervensystem – wie wir Spannung im Gegenüber lesen

„Bevor ein Konflikt entsteht, spricht der Körper – nicht der Mund.“ Ein Großteil sozialer Konflikte eskaliert nicht wegen Worten, sondern wegen Nervensystemen, die sich gegenseitig aktivieren. Menschen reagieren auf Spannung im Gegenüber oft automatisch: eine gehobene Stimme, ein fester Blick, ein Schritt nach vorn – und schon schaltet das eigene System um. Diese Resonanz ist

Interozeption
Selbstschutz

Interozeption – Wenn der Körper zuerst reagiert

„Der Körper weiß es, bevor wir es wissen.“ Manchmal spüren wir, dass etwas nicht stimmt – noch bevor wir es begreifen. Ein Ziehen im Magen, ein flacher Atem, ein unerklärliches Unbehagen. Es ist, als würde der Körper eine Entscheidung treffen, bevor der Verstand sie versteht. Dieses Phänomen heißt Interozeption – die Wahrnehmung innerer Körperzustände. In

tunnelblick in der wahrnehmung
Selbstschutz

Der Tunnelblick – wie Stress unsere Wahrnehmung verengt

„Je höher der Druck, desto enger wird die Welt.“ Tunnelblick ist kein Sinnbild, sondern ein messbares Phänomen. Wenn der Körper in Stress gerät, verändert sich nicht nur das Denken, sondern auch das Sehen. Der Blick verengt sich, das Umfeld verliert an Bedeutung, Details verschwinden. Was bleibt, ist ein schmaler visueller Korridor – fokussiert, aber blind

Die Rolle der selektiven Aufmerksamkeit
Selbstschutz

Die Rolle der selektiven Aufmerksamkeit und situativen Wahrnehmung

„Was wir bemerken, entscheidet, was wir für wirklich halten.“ Selbstschutz beginnt nicht mit Technik, sondern mit Wahrnehmung. Doch Wahrnehmung ist kein objektiver Spiegel der Realität. Sie ist ein aktiver Prozess, geprägt von Auswahl, Interpretation und Kontext. Unser Gehirn entscheidet in jedem Moment, worauf es seine Aufmerksamkeit richtet – und was es ausblendet. Dieses Phänomen nennen

Romantisierung von Gewalt - eune Kritik
Selbstschutz

Die Romantisierung von Gewalt: Wie die Gesellschaft die Realität verzerrt – eine kritische Auseinandersetzung

Romantisierung von Gewalt zieht seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit der Menschheit auf sich, sei es in epischen Gedichten, in Filmen oder modernen Videospielen. Doch während solche Darstellungen oft faszinieren und unterhalten, entstehen daraus auch erhebliche gesellschaftliche Probleme: Die verzerrte Wahrnehmung von Gewalt – sei sie glorifiziert, trivialisiert oder romantisiert – kann reale Konsequenzen nach sich ziehen.

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